Ergebnisse der International Civic and Citizenship Education Study (ICCS) - Österreich im Mittelfeld
Ende Juni wurden die ersten nationalen Ergebnisse der international vergleichenden empirischen Studie zur politischen Bildung präsentiert. Die Österreichischen SchülerInnen haben im internationalen Vergleich hohes Interesse an politischen und sozialen Themen, beim Wissen darüber liegen sie allerdings nur im Mittelfeld.
Insgesamt wurden bei der Studie weltweit 140.000 SchülerInnen im 8. Schuljahr und 62.000 LehrerInnen aus 38 Ländern befragt; davon aus Österreich 3.385 SchülerInnen, 999 LehrerInnen und 110 DirektorInnen an 142 Schulen.
ICCS untersucht u.a. politisches und bürgerInnenschaftliches Wissen, konzeptuelles Verständnis sowie analytische und argumentative Fähigkeiten von SchülerInnen der achten Schulstufe.
Die heimischen SchülerInnen zeichnen sich im internationalen Vergleich durch ein besonders hohes Interesse an politischen und sozialen Themen, eine starken Zustimmung zu gleichen Rechten für Frauen und durch ein hohes Vertrauen in staatliche Institutionen aus. Im internationalen Durchschnitt liegen ihr politisches und bürgerInnenschaftliches Wissen sowie ihre diesbezüglichen Analyse- und Argumentationsfähigkeiten.
Die Studie wurde in Österreich von einem Projektkonsortium mit den Partnern SORA, Institut für Konfliktforschung und Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Innsbruck (DI Fennes, der auch die wissenschaftliche Begleitforschung des Programms JUGEND IN AKTION für Österreich durchführt) durchgeführt.

