Unterlagen und Dokumente zum alten EU-Programm „Jugend in Aktion“ (2007–2013)

Strukturierter Dialog

Was wollen und brauchen junge Menschen? Was sind ihre Anliegen? Um auf politischer Seite darauf reagieren zu können und entsprechende Maßnahmen zu setzen, muss zuerst eine Verständigung und ein Austausch zwischen Jugendlichen und den politischen AkteurInnen stattfinden. Dazu wurde der "Strukturierte Dialog" ins Leben gerufen.

Mit Hilfe dieses Beteiligungsinstruments sollen Jugendliche sowohl auf europäischer Ebene, aber auch im nationalen sowie regionalen Kontext, stärker in die Gestaltung von für sie relevanten Politikbereichen einbezogen werden. Der Strukturierte Dialog soll ein offenes Dialogforum sein, in dem Jugendliche und politische EntscheidungsträgerInnen zusammenkommen und gemeinsam über ausgewählte Themen diskutieren. Als Instrument ist der Strukturierte Dialog auch in der EU-Jugendstrategie verankert und soll gewährleisten, dass bei der Umsetzung dieser Strategie auch die Meinungen und Anliegen junger Menschen einbezogen werden
 

Umsetzung in Österreich

Eine wichtige Grundlage für den Strukturierten Dialog liefert die EU-Jugendstrategie "Investing and Empowering", die in acht verschiedenen Handlungsfeldern Empfehlungen vorschlägt. In Österreich wurde eine Nationale Arbeitsgruppe zur Umsetzung der Zielsetzungen der EU-Jugendstrategie eingesetzt, die sich auch um die Umsetzung des Strukturierten Dialogs in Österreich kümmert. Schwerpunktthema des Strukturierten Dialogs im Jahr 2016/2017 ist Zusammenleben in Europa.

Alles rund um die Umsetzung des Strukturierten Dialogs in Österreich, Möglichkeiten der Beteiligung, aktuelle Konsultationen und Veranstaltungen gibt es auf folgender Website nachzulesen: www.strukturierter-dialog.at

Jugendliche werden gefragt!

Jugendliche werden gebeten ihre Meinungen, Vorschläge, Wünsche und Bedürfnisse direkt in politische Prozesse von lokaler bis hin zur europäischen Ebene einzubringen. In Österreich passiert das mittels einer Online Beteiligungsplattform: mitmachen.strukturierter-dialog.at. Jede/r Jugendliche, aber auch EntscheidungsträgerInnen und in der Jugendarbeit-Aktive, können sich daran beteiligen und hier ihre Meinungen und Vorschläge abgeben. Die Ergebnisse dieser Dialogphase fließen dann in den europäischen Prozess ein sowie auf nationaler Ebene in die Dialogkonferenzen. Die Ergebnisse der bisherigen Dialogphasen, wie z.B. zum Thema „Youth Empowerment" gibt‘s zum Nachlesen hier

EU-Jugendkonferenzen

Auf EU-Ebene werden die Ergebnisse dieser Umfragen (= Konsultationen) dann bei den sogenannten „EU-Jugendkonferenzen“ Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung präsentiert. Dabei sind auch Jugendliche selbst vor Ort, um mit den Entscheidungsträgerinnen und -trägern ihre Anliegen direkt zu diskutieren.
 

Förderung für Strukturierten Dialog

Im Erasmus+ Programm gibt es in der Key Action 3, die Möglichkeit Projekte des Strukturierten Dialogs zu fördern.