Unterlagen und Dokumente zum alten EU-Programm „Jugend in Aktion“ (2007–2013)

Inklusion und Chancengleichheit

Zwei wichtige Aspekte im Programm Erasmus+ sind Chancengleichheit und Inklusion. TeilnehmerInnen aus benachteiligten Verhältnissen soll der Zugang zu den bestehenden Angeboten erleichtert werden und zwar immer dann, wenn Benachteiligungen der Beteiligung an länderübergreifenden Projekten entgegenstehen oder die Möglichkeiten einer Beteiligung zumindest beschränken. Im Bereich Jugend wurde eine Strategie zur Integration und Vielfalt als gemeinsamer Rahmen konzipiert, um die Teilnahme und die Integration von jungen Menschen mit geringeren Chancen an Erasmus+ zu unterstützen.

Die Österreichische Nationalagentur hat, angelehnt am Europäischen Beispiel ein eigenes nationales Strategiepapier zum Thema Inklusion erstellt. Die Maßnahmen, die mit dieser Strategie einhergehen, richten bis 2020 schwerpunktmäßig an Einrichtungen und Organisationen, die mit bildungsbenachteiligten Jugendlichen und NEETs arbeiten. Ziel ist es, diese Einrichtungen und in weiterer Folge bildungsbenachteiligte Jugendliche in das Programm Erasmus+Jugend in Aktion zu inkludieren und dieses als Instrument zum Empowerment von Jugendlichen zu nutzen.