Unterlagen und Dokumente zum alten EU-Programm „Jugend in Aktion“ (2007–2013)

Erasmus+: Jugend in Aktion

Erasmus+ heißt das EU-Förderprogramm für Bildung, Jugend und Sport, das im Jahr 2014 an den Start gegangen ist und bis Ende 2020 läuft. Unter dem Dach von „Erasmus+: Jugend in Aktion" sind Fördermöglichkeiten für Jugendprojekte bzw. die außerschulische Jugendarbeit zu finden. Insgesamt stehen im Programm europaweit 14,7 Milliarden Euro an Fördermitteln zur Verfügung, davon entfallen ca. 1,4 Milliarden auf den Jugendbereich.

Das Programm besteht aus drei "Key Actions" (KA): Mobilität, Zusammenarbeit und Beteiligung. Projekte können im Rahmen dieser drei Bereich durchgeführt werden (mehr Informationen).

Ein wichtiger Schwerpunkt von Erasmus+ ist Chancengleichheit und Inklusion. Inklusion bedeutet im Rahmen von Erasmus+, Menschen aus herausfordernden Verhältnissen und Situationen besonders bei der Planung und Gestaltung von Erasmus+ Projekten zu berücksichtigen und ihnen den Zugang zu Angeboten aus dem Programm zu erleichtern (mehr Informationen).

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist "DEOR" (Dissemination and Exploitation of Results). Damit wird gemeint, dass Projektergebnisse verbreitet werden sollen, um dem jeweiligen Projekt mehr Sichtbarkeit zu verschaffen und damit zu zeigen, wie wichtig das Engagement von Jugendarbeit ist. Gleichzeitig soll dadurch veranschaulicht werden, wie Erasmus+ die Jugendarbeit unterstützen kann (mehr Informationen).

Das Europäische Forschungsnetzwerk "RAY" untersucht seit 2008 die Wirkung des Erasmus+ Jugendprogramms. 25 Länder beteiligen sich an der Forschung. RAY leistet damit auch einen Beitrag zu Jugendpolitik (mehr Informationen).